Unsere Stimmbildnerinnen


Monika Schmid

Mezzosopranistin Monika Schmid
Die Altistin Monika Schmid studierte zunächst Germanistik und Kulturwissenschaft an der Technischen Universität Karlsruhe, bevor 2009 der Studiengang Instrumental- und Gesangspädagogik an der Wiesbadener Musikakademie (WMA) folgte. In der Gesangsklasse von Richard Staab schloss sie ihr Studium mit Bestnote und Auszeichnung im Hauptfach ab. Die fachliche Ausbildung in Wiesbaden ergänzte sie durch Hospitationen und die Teilnahme an Meisterkursen bei Carol Baggott-Forte, Canada und Professor Thomas Heyer, Frankfurt. Es folgten private Studien bei Professor Marina Sandel, Hannover und den Opernsängern Doreen De Feis und James Hooper, Hildeheim.

Nach ihrem Studium sang sie die Altpartien der großen Oratorien wie Bachs „Johannes-Passion“ Händels „Messiah“, Saint-Saёns‘ „Oratorio de Noёl“, Mendelssohn-Bartholdys „Elias“ und Rossinis „Petite Messe Solenelle“. Die Altpartie in Jenkins „Stabat Mater“, aufgeführt in der Basilika Kloster Eberbach, ergänzt das vielfältige Repertoire der Sängerin. Sie verkörperte außerdem zahlreiche Solo- und Chorpartien in Opernproduktionen im Rhein-Main Gebiet; unter anderem bei den Burgfestspielen Bad Vilbel, der Jungen Oper Rhein-Main, dem Bockenheimer Depot, den Maifestspielen am Wiesbadener Staatstheater und zuletzt am Staatstheater Darmstadt. Außerdem widmet sie sich gerne dem Genre des Kunstlieds und veranstaltet regelmäßig mit ihrem Klavierpartner Jürgen Schmidt Liederabende.

Neben ihren großer Zahl an Privatschülern in Wiesbaden und Oberursel, der Tätigkeit als Stimmbildnerin im Wiesbadener Mädchenchor und Lehrtätigkeiten an der Wiesbadener Musik- und Kunstschule sowie der Volkshochschule Wiesbaden ist Monika Schmid als Dozentin für Gesang an der Kirchenmusikalischen Fortbildungsstätte Schlüchtern tätig. Sie betreut dort im Rahmen der C-Kurse angehende Chorleiter/innen und Organist/innen im Fach Singen und Sprechen. Zusätzlich bietet sie gemeinsam mit ihrem Partner, dem Gesangspädagogen Sebastian Möller und anderen Kollegen verschiedener Fachrichtungen Tagesseminare und Workshops zu den Themen Singstimme, Sprecherziehung sowie chorische Stimmbildung an.


Julia Planitz


Sopranistin Julia Planitz
Die Sopranistin Julia Planitz begann im Herbst 2011 ein Studium der Gesangspädagogik an der Wiesbadener Musikakademie (WMA) bei Richard Staab, welches sie im September 2015 abschloss. Im selben Jahr war sie Stipendiatin der Carl-Hempel-Stiftung für Wissenschaft, Kunst und Wohlfahrt Wiesbaden. Sie ergänzte ihre Ausbildung durch Teilnahme an Meisterkursen bei Carol Baggott-Forte, Canada, Prof. Noelle Turner, Essen und Prof. Thomas Heyer, Frankfurt. Seit Oktober 2015 ist sie Lehramtsstudentin an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, wo sie ihre gesanglichen Fähigkeiten bei Laurie Reviol weiter ausbaute.

Schon während ihrer Schulzeit sang sie in diversen Chören (u.a. evangelische Jugendkantorei der Pfalz) und trat in diesem Zusammenhang auch einige Male solistisch auf. Sie begann außerdem in Speyer eine kirchenmusikalische Ausbildung im Bereich Chorleitung in der evangelischen Landeskirche der Pfalz. Im Jahr 2012 schloss sie diese mit der C-Prüfung und der Gesamtnote „sehr gut“ ab.

Szenische Erfahrungen sammelte sie u.a. in der Mitwirkung im Opernprojekt „Lieben, Hassen, Hoffen, Zagen“ der szenischen Werkstatt der WMA unter Leitung von Ini Gerath und Alexander Scherer. Als Elevin der Pocket Opera Wiesbaden sang sie im November 2015 die Partie des Amors in Glucks „Orfeo ed Euridice“ unter der Leitung von Alma de Lon und Alexander Scherer. Des Weiteren trat sie im November 2016 sängerisch und schauspielerisch im Rahmen des Kinder-Mitmachmusicals „Viva Musik!“ in der Alten Oper Frankfurt unter der Leitung von Sabine Fischmann und Markus Neumeyer auf. Im November 2017 verkörperte sie die Rolle der Belinda in der dort aufgeführten Oper „Dido und Aeneas“ von Purcell im Kleinen Saal der HfMDK.

Seit 2013 gibt sie Gesangsunterricht für Anfänger und Fortgeschrittene. Als Stimmbildnerin im Mädchenchor ist sie seit September 2015 tätig und seit April 2016 arbeitet sie als Gesangslehrerin an der Wiesbadener Musik- und Kunstschule (WMK). Ab November 2017 übernahm sie schließlich auch die Stimmbildung der Crazy Girls.


Sebastian Möller


Sebastian Möller
Sebastian Möller, geboren in Filderstadt, wuchs in einem musikalisch geprägten Elternhaus auf; seinen ersten Instrumentalunterricht erhielt er von seiner Mutter im Fach Blockflöte. Später wurde der Unterricht durch die Fächer Geige und Klavier ergänzt. Seit seinem sechsten Lebensjahr war er Mitglied der Stuttgarter Hymnus-Chorknaben und genoss dort die musikalisch-sängerische Ausbildung. Im renommierten Landesjugendchor Baden-Württemberg unter der Leitung des schwedischen Dirigenten Dan-Olof Stenlund konnte er weitere Erfahrungen im Ensemblegesang sammeln.

Seine solistische Ausbildung begann der Bariton an der Berufsfachschule für Musik, Krumbach, und absolvierte das Studium der Instrumental- und Gesangspädogik an der Wiesbadener Musikakademie bei Maria Tuczek-Graf. Schon während seines Studiums übernahm er Partien im Opern- und Oratorienbereich und konzertierte im Rhein-Main-Gebiet unter anderem im Schloss Biebrich, dem Kurhaus Wiesbaden und Kloster Eberbach.

Anknüpfend an die pädagogischen Erfahrungen, die er im Rahmen seiner Ausbildung zum Erzieher sammeln konnte, übt Sebastian Möller eine rege Unterrichtstätigkeit im Raum Wiesbaden/Taunus aus. So betreut er seit 2014 die Singklassen am Gymnasium Oberursel, ist ständiger Stimmbildner im Mädchenchor Wiesbaden und begleitet als Honorarkraft der Wiesbadener Musik- und Kunstschule die Projekte "Liederinsel" und "Singen ist klasse" an ausgewählten Wiesbadener Grundschulen. Seit dem Schuljahr 2017/18 ist er zusätzlich Stimmbildner der Chöre an der Gutenbergschule Wiesbaden. Gemeinsam mit seiner Partnerin, der Sängerin Monika Schmid, bietet er regelmäßig Tagesseminare und Workshops für chorische Stimmbildung an.